KULTUR
In Asch gibt es zur Zeit leider nur ein provisorisches Kino. Das Ascher Kulturzentrum bietet jedoch die Möglichkeit in drei Sälen Kultur zu genießen - größere Kulturunterfangen werden im Großen Saal mit einer Aufnahmekapazität von bis zu 500 Zuschauern veranstaltet, kleinere Theatervorstellungen werden im Saal für 150 Zuschauer vorgeführt und Konzerte der klassischen Musik erklingen im Konzertsaal mit einer Aufnahmekapazität von 100 Zuschauern. Das Museum Asch hat eine ständige Textilausstellung, besitzt eigene Originalsammlung von 25.000 Paar Handschuhen und weitere Exponate, die Bezug zur Region und zur Geschichte der Textilproduktion haben. Das Museum veranstalltet ebenfalls Vorträge und Aussprachen zu verschiedenen Themen.
In der Stadt sind auch mehrere private Kultureinrichtungen vertreten. Einen exzellenten Klang hat unter den Gönnern der Rockmusik und der Klubszene der Rockklub Klubíčko, eine Art Pilzlager für die hiesigen Laienrockmusiker. Außer Klubíčko findet man heute in Asch weitere Jugendclubs und Discos. In Asch erscheint das lokale Wochenblatt Listy Ašska / Ascher Blätter, das das ganze Ascher Land in seiner Berichterstattung umfaßt, wie schon der Name des Blattes verrät.
In Asch besteht eine langfristige Tradition des Chorgesangs. Chorus Egrensis ist der Name des bekanntesten Sängerchors, der sich ein sehr gutes Renomé erwarb. Eine weitere der nicht vielen Traditionen ist das Laientheater. Die meisten Vorführungen werden von der Theatergruppe gemacht, die aus dem hiesigen Gymnasium kommt. Sie heißen Záškrt, Žeženy, Škytafky. Eine weitere Gruppe hat den Namen Podividlo ažažAš. Ebenso in den Tanzaktivitäten lungert unsere Stadt nicht und hat eigene Tänzer in verschiedenen Stilrichtungen. Hier wäre das C&W Tanzensemble In The Country Aš zu nennen.
Man darf jedoch die Musikbrut der jungen Musiker nicht unterlassen. Zum Nennen stehen die Potíže (Folksmusik) oder die Dudelsack- und Blechblasinstrumenten-Ensembles unter der Musikschule nennen.
TRADITIONELLE KULTURVERANSTALTUNGEN
Galerieausstellunge - regelmäßig jeden Monat
Museumsausstellungen - ganzjährig
Kindertag - Spiele, Wettkämpfe, Musik, Theater - Anfang Juni
Das traditionelle Kirchweihfest in Podhradí /Neuberg - immer jedes zweite Wochenende nach Ostern
Ašlerky - Laientheaterschau - Mai Ašský střevíček - Laienwettbewerb im klassischen Tanz
Toulavej vítr - Musikrichtungen C & W, Folk und Tramp - immer am dritten Wochenende im Juni
Klubíčko Fest - Schau der Rockbands in der zweiten
Junihälfte
Kaiserhammer - Freundschaftstreffen der tschechischen, bayerischen und sächsischen Bürger in Trojmezí / Gottmannsgrün Mariäwallfahrt in Hranice / Roßbach - August
C & W Biertanzball - in der Regel im Oktober
Weihnachtskonzerte der Gesangchöre - immer im Dezember
Gesang dreier Länder - gemeinsamer Konzertauftritt der
Gesangchöre aus Asch, Rehau (Bayern) und Oelsnitz
(Sachsen) unterschiedlicher Terminierung
SPORT
Golf Club Franzensbad
Nur einige Autominuten
von den Grenzübergängen Selb-As,Schönberg-Vojtanow und
Schirnding-Pomezi entfernt steht Ihnen die komplett neue Anlage des
Golf Resort Frantiskovy Lazne mit vielen Annehmlichkeiten für ein
perfektes Golfvergnügen zur Verfügung. Herzlich Willkommen auf einem
der jüngsten und schönsten Golfplätze der Tschechischen Republik.
Unmittelbar hinter der deutschen Grenze erwartet Sie in Hazlov bei
Franzensbad eine sportlich anspruchsvolle 18-Loch-Golfanlage. Der Platz
ist im Jahre 2002 in der landschaftlich reizvollen Umgebung des
Naturschutzgebietes an der Eger eröffnet worden. Die 18 Bahnen mit
internationalen Standard wurden naturbelassen harmonisch in das
Landschaftsprofil integriert.
GolfClub, Platz:
Golfclub Franzensbad
351 32 Hazlov - Ovčín
Tel: +420 354 595 402
Fax: +420 354 595 141
Email: golf.club@gr-fl.cz
Webseite: http://www.gr-fl.cz/cz/index.asp
weitere Möglichkeiten...
Das
ganze Jahr durch haben Sie viele Gelegenheiten in der Ascher Region
Sport zu treiben. Die hiesige Wildlandschaft und die höhere Seehöhe
bilden die besten Voraussetzungen für den winterliche Skisport, sowie
attraktive Sommerwanderungen und Fahrradtouren. Unter dem Aussichtsturm
auf dem Hainberg gibt es ein Skiareal mit drei Skipisten. Das Areal ist
vor allem für Anfänger und mäßig fortgeschrittene Skifahrer geeignet.
Von dem Areal ausgehend sind gleich mehrere Langlaufloipen markiert. Im
Sommer lassen sich dann diese Routen mit dem Fahrrad befahren oder man
kann zu einerWanderung zu Fuß aufbrechen. In der Ascher Region gibt es
Cyklotrassen und Wanderwege. In Asch ist auch ein Schwimmbad in
Betrieb, im Sommer ist auch das benachbarte Freibad geöffnet. Im
Tyrš-Areal gibt es Kegelspielbahnen. Neben der Halle in dem Tyrš-Areal
gibt es außer Fußball-, Basketball- und Handballspielplätzen auch die
Bahn für athletische Wettkämpfe. Terrassen mit Tennisspielplätzen
finden Sie in Asch auch. In der Stadt finden Streetball-Wettkämpfe
statt und zur Verfügung steht auch ein Skatepark. Pferdeliebhaber
werden sicherlich die Möglichkeit des Reitens schätzen. Am Hauptbahnhof
finden die Verfechter des Motosports auch eine Motocrossbahn.
Im
Laufe des Jahres finden in Asch mehrere traditionelle
Sportveranstaltungen, z.B der Hainberg-Lauf, der internationale
Dreiländerlauf. Ašská Jiskra ist ein sehr erfolgreicher Sportklub, der
mehrere Sportarten vereint. Weitere Sportvereine sind z.B. das
Volleyball Frauenteam, der Sportklub für Bergsteiger Alpin Club oder
der Skiklub Jasan.
FREIZEIT
Tipps für Ausflüge...
Burg Seeberg
Die Burg Seeberg wurde nach ihrer Gründung zu einem der Militärstützpunkte, die die deutsche Kolonisierung des Egerlandes absicherten. Eine ursprünglich romanische Burg stand hier wohl schon gegen Ende des 12. Jh. Die heutige Ausstellung beleuchtet die Innenraum- und Mobiliarentwicklung im 19. Jh., das ländliche Egerland im 19. Jh. sowie die Geschichte des Porzellans und die aktuelle Produktion der Aktiengesellschaft Karlsbader Porzellan. Der ehemalige Rittersaal dient als Zeremonienhalle.
Ostroh 18
350 02 Cheb
tel.: +420/354 595 360
e-mail: muzeum_fl@iol.cz
www.seeberg.cz
Františkovy Lázně zählt zu den schönsten Heilbädern im westböhmischen Bäderdrei- eck. Der schier unermessliche Reichtum der vor Ort vorhandenen Naturquellen - eisenhaltiger Moor und eine Gasquelle schafft hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung von Frauenkrankheiten, Kreislauf - und Bewegungsstörungen. Die Wirkungen der in Franzensbad angewendeten Bäder und Trinkkuren werden von der sauberen Umwelt und der Schönheit der umliegenden Natur gesteigert.
Lázně Františkovy Lázně, a.s.
Jiráskova 3
351 01 Františkovy Lázně
tel.: +420/354 201 415-8
fax : +420/354 201 422
e-mail: franzensbad@franzensbad...
http://www.vitejte.cz/
www.franzensbad.cz
Der bemerkenswerte Komplex einer gotischen Burg, eines Renaissance- und eines Barockschlosses steht auf einem Felsvorsprung über dem Fluß Teplá (Tepl). Die Burg wurde im 13. Jahrhundert als Zollstation gegründet und im Laufe der Jahrhunderte ohne gravierende Eingriffe in die bestehende Substanz weiter ausgebaut. Zum historischen Ereignis unserer Zeit wurde die Installierung und Ausstellung des romanischen Reliquienschreins des hl. Maurus. Dieses aus dem 13. Jh. stammende historische Objekt von europaweiter Bedeutung wurde 1985 unter dem Kapellenboden im Burgturm gefunden. Zwischenzeitlich wurde dieses Kleinod der romanischen Goldschmiedekunst restauriert und wird ab Mai 2002 in voller Pracht in den Schloßräumlichkeiten gezeigt.
364 64 Bečov nad Teplou
tel.: +420/353 999 394
fax : +420/353 999 394
e-mail: becov@plzen.npu.cz
www.cestujme.cz/becov
www.npu.cz
Sowohl die Stadt als auch die Burg Loket (Elbogen) sind in einem bewaldeten Tal des Flusses Ohře gelegen. Um 1240, also während der Herrschaft König Wenzels I., entwickelte sich die Stadt aus der Vorburg der gleichnamigen Burg. Kaiser Karl IV., der sich in Loket mehrere Male zu Besuch aufhielt, verlieh der Stadt Privilegien und begründete somit ihre spätere Prosperität. Zu den bedeutendsten Denkmälern zählen die ursprünglich gotische, im Jahre 1734 barockisierte St.-Wenzels-Kirche, die St.-Anna-Kapelle aus dem Jahre 1744, das monumentale Barockrathaus am Marktplatz, mit dessen Bau im Jahre 1682 begonnen wurde, und die unweit stehende Trinitätssäule aus dem Jahr 1719. Entsprechend alter Tradition begeht man in Loket alljährlich das "Stadtfest des Burgrafen Půta". Es handelt sich dabei um einen Jahrmarkt mit mittelalterlichem Ambiente, bei dem man Fechtern, Musikanten und Gauklern zusehen kann. Die Burg entstand mit großer Wahrscheinlichkeit schon im dritten Viertel des 12. Jahrhunderts. Die Burg, die einen Bestandteil königlicher Besitztümer bildete, machte mehrere bauliche Umgestaltungen durch und wandelte sich als deren Ergebnis von einem romanischen Bau in eine gotische Grenzfestung. Im 14. Jahrhundert war die Burg zeitweiliger Königssitz, es weilten hier die Könige Johann von Luxemburg und sein Sohn Karl IV. Am Anfang des 19. Jahrhundert wurde die Burg von Loket zum Gefängnis umfunktioniert. In dem im Jahre 1907 baulich umgestalteten Gebäude der Markgrafschaft wurden Sammlungen des Burgmuseums untergebracht. Später wurde das Haus als bedeutendes Baudenkmal klassifiziert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die dort zur Zeit installierte Exposition des historischen Porzellans bezieht Erzeugnisse böhmischer Porzellanfabriken aus dem 19. Jahrhundert und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein. Die Burg Loket/Elbogen ist alljährlich Schauplatz des Kulturfestivals Opernsommer.
Infocentrum
T.G.Masaryka 12
357 33 Loket
tel.: +420/352 684 123
fax : +420/352 684 104
e-mail: infoloket@volny.cz
www.loket.cz
Das ursprüngliche Benediktinerkloster aus dem beginnenden 12. Jh. wird heutzutage von der Klosterkirche der Mariä Himmelfahrt (nationales Kulturdenkmal) dominiert, der prächtigsten Architektur der böhmischen barocken Gotik und Gipfelschöpfung des J. B. Santini. Autor des Gebäudes des Neuen Konvents ist K. I. Dienzenhofer, der andere der großen Meister des radikalen Barock. Dem Besucher wird eine Ausstellung über die Geschichte des Benediktinerordens, eine einmalige Kollektion von künstlerischen Darstellungen des hl. Johann von Nepomuk sowie eine Galerie barocker Plastiken von M. B. Braun angeboten. Aufmerksamkeit verdient auch die Bibliothek, die hier von den letzten Besitzern, der Fürstenfamilie Windischgrätz, gegründet wurde. In der Kirche finden Konzerte und Gottesdienste statt.
Klášter Kladruby
349 61 Kladruby u Stříbra
tel.: +420/374 631 773
fax : +420/374 631 773
e-mail: kladruby @plzen.npu.cz
www.cestujme.cz/npu/
www.kladruby.euweb.cz
www.npu.cz
Der Sage nach wurden die Karlsbader Heilquellen vom böhmischen König und Kaiser des römischen Reiches, Karl IV., persönlich entdeckt. Er erklärte seinerzeit Karlsbad auch zu einer königlichen Stadt. Die Bewohner der Stadt gedenken bis heute dieser Tatsache bei zahlreichen Feierlichkeiten. Von den insgesamt zwölf Heilquellen ist Vřídlo, das einer Tiefe von zwei bis drei tausend Metern entspringt, die stärkste und ergiebigste Quelle. Sie erreicht eine Temperatur von 73oC und sprießt in die Höhe von zwölf Metern. Auch die Temperatur der anderen elf Quellen läßt keine ihre Wärme betreffenden Wünsche offen - die Temperatur aller Quellen bewegt sich im Bereich oberhalb von 43oC. Das Heilwasser wird vor allem bei Erkrankungen des Magen-Darm-Bereiches und diversen Stoffwechselerkrankungen als Therapeutikum eingesetzt. Es bildet auch die natürliche Grundlage von Inhalations- und Bädertherapien. Patienten mit Gelenkerkrankungen und Erkrankungen des Verdauungstraktes wissen die heilende Wirkung dieser Quellen ganz besonders zu schätzen.
Infocentrum města Karlovy Vary, o. p. s.
Lázeňská 1/19
360 01 Karlovy Vary
tel.: +420/353 224 097
fax : +420/353 224 667
e-mail: infocentrum@karlovyvary...
www.karlovyvary.cz
Das Heilbad Mariánské Lázně (Marienbad) verfügt über einen ganz spezifischen Zauber. Die in einem waldreichen Tal gelegene Kurstadt gilt als Garantie für frische Luft, ruhige Atmo- sphäre und wohltuende Stille. Die Kurbehandlung stützt sich auf bewährte natürliche Heilquellen, zu den in erster Linie kohlendioxid- und eisenhaltige Mineralquellen gehören. Da diese eine differenzierte chemi-sche Zusammensetzung aufweisen, ist die Palette der in Mariánské Lázně mit Erfolg behandelten Erkrankungen außerordentlich groß. Die angebotenen komplexen Kurprogramme werden durch die Anwendung anderer, ebenfalls vor Ort vorhandener Heilmittel, vor allem des natürlichen "Mariengases" und des hiesigen Moores, abgerundet.
Léčebné lázně Mariánské Lázně, a.s.
Masarykova 22
353 29 Mariánské Lázně
tel.: +420/354 655 501-4
fax : +420/354 655 500
e-mail: info@badmarienbad.cz
www.marienbad.cz
Das Heilbad Jáchymov gilt als erstes Radonbad der Welt - es wurde bereits im Jahre 1906 gegründet. Die Behandlung konzentriert sich auf Bewegungsstörungen, Erkrankungen des peripheren Nervensystems und Stoffwechselstörungen. Zur Verfügung stehen Radonbäder, Elektrotherapie, Massagen, Heilgymnastik.
Léčebné lázně Jáchymov
Dukelských hrdinů 1000
362 51 Jáchymov
tel.: +420/353 811 208, 353 811 705
fax : +420/353 811 730
e-mail: obchodni@laznejachymov....
www.laznejachymov.cz
Schloss Kynžvart
Die vom Stil des Wiener
Klassizismus geprägte Sommerresidenz des österreichischen
Staatskanzlers Fürst von Metternich. Seit 2000 erstrahlt das Schloß
erneut in seiner ursprünglichen Pracht. Die Führung schließt das
Arbeitszimmer des Kanzlers, den Speisesaal, die kostbare Bibliothek und
das Kuriositätenkabinett ein. Sämtliche Räumlichkeiten fesseln mit
Einrichtungen von rarem künstlerischem und historischem Wert.
Stadt Lázně Kynžvart
Bad
Kynžvart/Königswart liegt in 700 bis 730 m Höhe am Fuß der Gebirgszuges
Slavkovský les/Kaiserwald. Außer dem kürzlich rekonstruierten Schloß
und der aus dem 13. Jh. stammenden Burgruine wird die Stadt noch vom
Areal einer Kinderheilanstalt dominiert. Unweit von Bad Königswart
breitet sich das Naturgebiet Kladská mit einem ausgedehnten Torfsee und
einer Vielzahl rarer Gewächse aus.
354 91 Lázně Kynžvart
tel.: +420/354 691 269, 354 691 361
fax : +420/354 691 269
e-mail: info@kynzvart.cz
www.kynzvart.cz
„Der Landstrich der Heilquellen“ - wir würden kaum eine mehr treffende Bezeichnung für den im westlichen Teil Tschechiens an der Landesgrenze zu Bayern und Sachsen liegenden Raum finden. Es gibt kaum ein anderes Gebiet in der Welt, das einen erfolgreichen Vergleich mit der Häufigkeit der heilsamen Mineralquellen im Bäderdreieck zwischen Karlsbad, Marienbad und Franzensbad verdienen würde. Dieses dreiblättrige Blatt der größten und bekanntesten Kurorte wird von anderen Kurorten ergänzt, die vielleicht nicht so bekannt sind, allerdings nicht weniger hervorragende Ergebnisse in der Kurbehandlung der Patienten erreichen. Es ist St. Joachimsthal - der allererste Kurort der Welt, der Radioaktivität ausnutzt, Bad Königswart mit der berühmten Richard-Quelle, sowie das in den tiefen Wäldern verbogene Konstantinsbad.
Die hiesigen Mineralquellen sind auch in der Vielfalt ihrer chemischen Zusammensetzung einzigartig. Auf Grund dieser Tatsache werden sie in einem breiten Spektrum ihrer physiologischen und therapeutischen Wirkung eingesetzt.
Das Flaggschiff des Bäderdreiecks ist Karlsbad - der älteste, berühmteste und größte Kurort in der Tschechischen Republik. Er ist angeblich vom Kaiser Karl IV. in Jahren 1347 bis 1349 dort, wo damals bereits bekannte heiße Sprudel hervorquollen, gegründet worden. Die zwölf Quellen, deren Temperaturen im Bereich 42 -72 °C liegen, werden insbesondere bei Behandlung der Krankheiten des Verdauungstrakts und Stoffwechselstörungen angewendet. Das Symbol der Stadt ist der Sprudel mit Ergiebigkeit 2 000 Liter pro Minute, der in eine Höhe von 15 m hervorquillt. In der Stadt findet der Besucher eine Menge Baudenkmäler, sei es die Mühlkolonnade im Baustil der Neurenaissance, die im Jugendstil erbaute Badeanstalt I - Kaiserbad, das Bad V, das Stadttheater im Jugendstil, das Grandhotel Pupp, der Posthof im klassischen Stil die Schloss- und Parkkolonnade oder das klassizistische Richmond-Sanatorium. Viele schöne abgeschiedene Orte mit Gartenlauben, Gartenhäusern, Statuen und Denkmälern findet der Angekommene in den umfangsreichen Parks und Waldparks.
Marienbad ist eine architektonische Perle, die in einen Ring der einzigartig schönen Kurwälder eingesetzt wurde. Der Kurort wird für die weiträumigste und schönste Gartenstadt in Tschechien gehalten. Der Kurort ist viel jünger als Karlsbad, er ist erst im Jahre 1818 als eine Kurstadt anerkannt worden, jedoch kann er mit Karlsbad anhand der Anzahl der berühmten Gäste erfolgreich in Wettbewerb treten. Bei der Entstehung von Marienbad stand der Abt des Prämonstratenser Kloster Reitenberger Pate und die größten Verdienste für den Stadtbau hat der geniale Gartenarchitekt Václav Skalník inne. In der Stadt und in ihrer Umgebung entspringen ca. 140 kalte Mineralquellen. Es werden hier vor allem Erkrankungen der Harnwege, Stoffwechselstörungen, Krankheiten der Atemwege und Hautkrankheiten behandelt. Zu den wertvollsten Baudenkmälern gehören die Wandelhalle im Stil des Neubarock, der klassizistische Pavillon der Kreuzquelle, die neubyzantinische römisch-katholische Kirche Mariä Himmelfahrt, die orthodoxe und die anglikanische Kirche, das Neue Bad im Baustil der Renaissance, das Stadttheater und das Gemeindehaus Casino. Viele Besucher sind von den Wasserspielen bezaubert.
Der kleinste und anziehendste Kurort aus dem dreiblätterigen Blatt ist Franzensbad. Die Stadt ist im Jahre 1793 gegründet worden, als Heilquellen erstmals erfasst wurden. Sie ist auch durch die Franzensquelle berühmt geworden, in ihrer Umgebung entstanden klassizistische und Empire-Bauten. Die Stadt besitzt wegen der stilistischen Sauberkeit des Stadtkerns den Status eines Stadtdenkmals. Der Kurort kann auf die große Anzahl an berühmten Besuchern stolz sein. Diese haben für ihre Trinkkuren einige der 21 Quellen eingenommen, deren Temperatur im Bereich 9 - 12°C schwankt. Es werden hier Herz-, Gefäß-, Frauenkrankheiten und die Erkrankungen des Bewegungsapparats behandelt. Es werden dazu weitere natürliche Heilquellen benutzt, wie schwefeleisenhaltiges Moor und die natürlichen Sprudelgasquellen. Zu den schönsten architektonischen Denkmälern gehören die Empire-Wandelhalle der Wiesen- und Salzquelle, die im Neurenaissancestil errichtete Badesanstalt II., das Gemeindhaus, die Badesanstalt III, die Halle der Glauberquellen und der Rundpavillon oberhalb der Franzensquelle. Mit Sicherheit jedoch erfreut sich der Besucher mit größtem Interesse an der Franzenstatue. In dem ruhigen Milieu der Wälder und der intakten Natur liegt Konstantinsbad, ein Kurort mit dem Schwerpunkt auf Vorbeugung, Behandlung und Rekonvaleszenz der Gefäßkrankheiten, Behandlung der Krankheiten des Bewegugsapparats, Stoffwechsels und des Atmungsapparats. Das am meisten angewandte Heilverfahren basiert auf Nutzung der natürlichen Heilquellen - der Kohlensaürebäder, deren Quellen seit dem 16.Jahrhundert bekannt sind. Eine Besonderheit dieser Quellen ist ein hoher Anteil des freien Kohlendioxids.
Bad Königwart spezialisiert sich auf Behandlung der nicht-spezifischen Erkrankungen der Atemwege bei Kindern. Die Kurstadt wird für den bedeutesten Kurort in der Tschechischen Republik gehalten. Die hervorragenden Ergebnisse bei der Behandlung basieren auf dem wohltuenden Vorgebirgsklima-Einfluss, kristallklarer, sauberer Luft, wo als Filter die umliegenden tiefen Wälder wirken, und auf der Trinkkur der einsenhaltigen Richardquelle. Die Entstehung des Kurortes ist untrennbar mit der Persönlichkeit des österreichischen Kanzlers Metternich verbunden, der das unweit gelegene Schloss besaß.
Alle diese Orte geben Tausenden Kurbesuchern, die sehr gerne in die „Gegend der Heilquellen“ zurückkehren, ihre Gesundheit zurück.
Die bunte Geschichte der Stadt Cheb (Eger) reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Als eines der schönsten historischen Denkmäler Mitteleuropas ist die Burg von Cheb mit ihrem Schwarzen Turm und der zweigeschossigen Kapelle bekannt. Im Laufe der Sommersaison finden im Burgareal beliebte Theatervorstellungen statt. Das Symbol des Platzes ist der berühmte Špalíček - eine bizarre Gruppe von 11 Kaufhäusern aus dem 13. Jh. Mit der Geschichte der Stadt kann man sich in der umfassenden Exposition des Stadtmuseums vertraut machen; kunstinteressierte Besucher wiederum nehmen gern eine Einladung in eine der zahlreichen Galerien der Stadt an. Für diejenigen, die sich vor allem für Musik interessieren, hat man zum Beispiel den Orgelsommer von Cheb und das internationale Blasorchester-Festival der Jugend, das FIJO, vorbereitet. Zu einem angenehmen Sommerurlaub laden die Talsperren Jesenice und Skalka ein.
Turistické infocentrum Cheb
nám. Jiřího z Poděbrad 33
350 20 Cheb
tel.: +420/354 422 705
fax : +420/354 434 385
e-mail: infocentrum@cheb-etc.cz
www.mestocheb.cz
www.cheb-etc.cz
Prämonstratenserkloster Teplá/Tepl
Das
Prämonstratenserkloster Teplá/Tepl wurde 1193 vom tschechischen
Edelmann Hroznata errichtet. Seinen ältesten Trakt bildet die
romanisch-gotische Kirche der Verkündigung des Herrn. Im Zeitraum 1690
- 1721 baute Christoph Dientzenhofer die barocke Prälatur und den
Konvent, während der Nordflügel mit der Bücherei und dem Museum
neubarocke Bauwerke vom Anfang des 20. Jh. sind. Der fast 800 Jahre
lang andauernden Stiftsgeschichte setzte 1950 die Enteignung durch die
kommunistische Regierung ein jähes Ende, und die Klosteranlage diente
fortan als Kaserne. Die Bibliothek und das Museum wurden 1958 für die
Öffentlichkeit freigegeben. Seit 1990 und der Rückgabe des Klosters an
den Prämonstratenserorden wird die von der Armee stark in
Mitleidenschaft gezogene Anlage schrittweise wieder instandgesetzt. Die
Führung schließt den Konvent, die Bücherei (mit ihrem 100 000 Bänden
die zweitgrößte historische Bibliothek in Böhmen) sowie eine
Ausstellung von Gegenständen aus dem Besitz des Stiftsmuseums ein.
Außerhalb der Gottesdienste können die Touristen bei ihrem Rundgang
auch die Kirche besichtigen.
Klášter premonstrátů
364 61 Teplá u Toužimě
tel.: +420/353 392 691, 353 392 264
fax : +420/353 392 634,353 392 732
e-mail: sekretariat@klastertepl...
www.klastertepla.cz
Bečov nad Teplou (Petschau), ein malerisches Städtchen mit Burg und Schloß auf einem Felsvorsprung, liegt am Schnittpunkt uralter Handelsstraßen. Die Bedeutung der Ansiedlung wurde auch durch ihre Bodenschätze erhöht - es wurden hier Zinn, Silber und andere Metalle gewonnen. Bečov zeigt ein historisches Gepräge; zu seinen Baudenkmälern gehören der Marktplatz mit barocken und klassizistischen Häusern und einem Rathaus, die barocke Georgskirche von 1763-67 und etliche weitere mehr. In jüngster Zeit wurde ein eindrucksvoller Anstieg des Touristenverkehrs verzeichnet - außer dem Schloß wird das hiesige Motorrad- und Spielwarenmuseum besucht. Sein Angebot: Motorrad-Oldtimer und die Entwicklung der böhmischen Spielzeugindustrie. Die Stadtumgebung empfiehlt sich das ganze Jahr über als Erholungsziel.
Městský úřad Bečov nad Teplou
Náměstí 5. května 1
364 64 Bečov nad Teplou
tel.: +420/353 999 318
fax : +420/353 999 218
e-mail: info@becov.cz
www.becov.cz
Die Burg Mylau, eine der größten des Vogtlands und wurde im 12. Jahrhundert erbaut.
Museum Burg Mylau
Burg 1
08499 Mylau (D)
tel.: +49/3765/342 47
fax : +49/3765 342 47
e-mail: stadt-mylau@mylau.de
www.mylau.de
Die sonnenbestrahlte Landschaft mit ausgedehnten Wiesen und silbernen Teichen - das ist der ins Tal hinabfallende Hang der Naab, der im Westen von den Jura-Höhen und im Osten vom Oberpfälzer Wald umgrenzt ist.
Euregio Egrensis AG Bayern e. V.
Fikentscherstraße 24
95615 Marktredwitz (D)
tel.: +49/9231/669 20
fax : +49/9231/669 229
e-mail: euregio-egrensis.de
www.euregio-egrensis.cz
Das Zentrum des Vogtlandes, Plauen, verdankt seinen Ruf vor allem der Spitzenklöppelei. In der historischen Innenstadt hat sich manch eine Sehenswürdigkeit erhalten.
Tourist-Information der Stadt Plauen
Unterer Graben 1
08523 Plauen (D)
tel.: +49/3741/194 33
fax : +49/3741/291-1059
e-mail: touristinfo@plauen.de
www.plauen.de
Auf dem Glasberg unweit von Waldsassen steht die barocke Dreifaltigkeitskirche als Wahrzeichen des sog. Stiftlandes. Ihr Erbauer, Georg Dientzenhofer, wählte als zentrales Motiv des Bauwerks das gleichseitige Dreieck als Grundsymbol der Heiligen Dreifaltigkeit. Das 1133 gegründete Klosterstift Waldsassen gehört zu den ältesten Zisterzienserklöstern Deutschlands. Die örtliche Basilika repräsentiert eine Spitzenleistung der barocken Baukunst.
Tourist-Info Waldsassen
Johannisplatz 11
95652 Waldsassen (D)
tel.: +49/9632/88-160
fax : +49/9632/88-161
e-mail: tourist-info@waldsassen...
www.waldsassen.info
Das Industriezentrum im Tal der Ohře (Eger) ist von einer ausgedehnten Bergbauregion umgeben. Der Überlieferung zufolge geht der Stadtname Sokolov (deutscher Name: Falkenau) auf den Stadtbegründer, einen Falkner, zurück. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1279. Nach der totalen Niederbrennung im Dreißigjährigen Krieg nahmen die Kirche des hl. Jakob des Älteren und der heutige Altmarkt ihre heutige Gestalt an. Das Haus Nostitz ließ die spätgotische Ritterburg der Schlick zu einem Schloß umbauen, das heute die Leihbücherei, das Museum, einen Ausstellungssaal und ein Informationszentrum beherbergt. In bezug auf Sport gehört die Stadt zu den am besten ausgestatteten Gebieten der Region, zur aktiven Freizeitgestaltung empfiehlt sich die umliegende Natur. Sokolov richtet alljährlich einen Landesvergleich in Standard- und lateinamerikanischen Tänzen "O štít města Sokolova" aus.
Městský úřad Sokolov
Rokycanova 1929
356 20 Sokolov
tel.: +420/352 325 200
fax : +420/352 605 510
e-mail: @mu-sokolovinfo.cz
http://stadte.turistik.cz/sokolov.htm
Eine Stadt mit Porzellan-, Montan- und Maschinenbautradition. Der Stadtname birgt einen Hinweis auf den Volksstamm der Choden in sich, der über die Landesstraße wachte. Die hiesige Porzellanmanufaktur wurde bereits 1811 gegründet und zählt zu den ältesten in Böhmen. Einen historischen Meilenstein in der Ortsgeschichte bildete die Erhebung in Stadtrang von 1894. Das wertvollste Baudenkmal repräsentiert die hochbarocke Pfarrkirche des hl. Laurentius aus den Jahren 1725 - 1733. Aus dem 17. Jh. stammt die Mariensäule auf dem Marktplatz. Das heutige Chodov mit seinen über 15 000 Einwohnern profiliert sich nicht nur als bedeutender Verkehrsknotenpunkt, sondern auch als eine dynamische Kommune mit Plänen, in denen sowohl die Stadtbewohner als auch die Besucher bedacht werden.
Infocentrum
Staroměstská 55
357 35 Chodov
tel.: +420/352 675 300, 352 675 305
fax : +420/352 675 300, 352 675 305
e-mail: info@mestochodov.cz
www.mestochodov.cz
